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Die Hochsensiblen unter den Hunden

Hochsensibilität ist momentan ein Modethema.

Und das ist gut so!

Menschen, die zu viel wahrnehmen, lernen Strategien um damit umzugehen, bzw. werden sich dessen überhaupt erstmal bewusst! Dieses neue Bewusstsein kommt natürlich auch den Hunden zu Gute, denen es ähnlich geht.

 

Hochsensible Hunde brauchen eine reizarme Umgebung

Auch Locke ist ein hochsensibler Hund. Ruhezeiten auch während der Spaziergänge sind ein Muß. Wenn wir in wildreichen Gefilden oder in der hektischen Stadt unterwegs sind, braucht sie zwischendurch Pausen um nicht "zu hoch zu drehen". 

 

Die Hundebesitzer, die sich gefragt haben, warum ein Hund so "auf Turbo geschaltet" ist, oder vielleicht überschnell aggressiv oder ängstlich wird, erkennen die Möglichkeit der Hochsensibilität und geleiten ihre Hunde entsprechend durch´s Leben. Viel Schlaf und Ruhe wirken wunder. ...natürlich muss man erstmal darauf kommen. (Weiterführende Artikel sind unten verlinkt.)

 

Eine, die wirklich weiß, was mit ihren Hunden los ist, ist Wolfhound-Züchterin Corinna Hanke.

Sie kennt ihre Hunde sogar so genau, daß sie deren Wahrnehmung für sich nutzt! 

Wolfhoundzüchterin hochsensible Hunde

Corinna Hanke hat seit über 20 Jahren Wolfhounds und züchtet seit 5 Jahren, mit eingetragener VDH-Zucht. Der Name ihres Zwingers ist Programm: Irish Wolfhounds of Glencree. „Glencree“ ist ein Fluß im Westen Irlands, aber auch eine Begegnungsstätte der Versöhnung und des Friedens (https://www.glencree.ie/).

 

Am liebsten hätte ich Corinna und ihr wunderbares Rudel auf ihrem Bauernhof besucht, aber da Bremen nicht um die Ecke ist, haben wir telefoniert. Die ruhige Kraft von Corinna kam trotzdem bei mir an.

Vielleicht lag das daran, dass Corinna jeden Tag meditiert. Ihre Hündin Thelma legt sich dazu.

 

„Meine Hunde erden mich.“ sagt Corinna, aber andersherum scheint der Energiefluss auch zu fliessen. Ihre Hunde sind „Seelenbegleiter“, die eine Souveränität und entspannte Gelassenheit ausstrahlen. Und das trotz Hochsensibilität! 

Wer schon mal einen Wolfhound kennen lernen durfte, versteht diese besondere Ausstrahlung von der ich spreche. Wolfhounds müssen nicht siegen, wenn Konflikte entstehen, gehen sie einfach. Auch wenn es laut wird, geht das gegen ihren Strich.

Ganz klar, wer so feine Antennen hat, wie die Wolfhounds, geht der Aggression und dem Tumult aus dem Weg. Hochsensible Menschen können das nachvollziehen.

 Die erweiterte Wahrnehmung ihrer Hunde nutzt Corinna auch bei der Auswahl der Menschen für die Welpen ihrer Zucht. Wenn Hündin Thelma nicht aufsteht, um sich bei Besuch ihre Streicheleinheiten abzuholen, ist das ein sicheres Zeichen für Corinna, Vorsicht bei ihrer Auswahl walten zu lassen!

 

Obwohl die Kommunikation mit ihren Hunden feinfühlig und stabil etabliert ist, wundert sie sich doch immer mal wieder über das was ihre Hunde wissen. Für ihre Zucht geht Corinna natürlich auch auf Ausstellungen. Der Hund, der dran ist, mitzugehen, um gezeigt zu werden, setzt sich dann schon am morgen neben die gepackten Taschen. Noch bevor zur Sprache kommt, wer in den Showring geht, wissen die Hunde was angesagt ist!

 

Wolfhound

Spiritualität und Hunde

Für Corinna bedeutet Spiritualität nicht das Folgen einer besonderen Glaubensrichtung, sondern sie sieht die Spiritualität als Sinn gebend an. Sie vertraut darauf, dass es keine Zufälle gibt und findet den Sinn in dem was geschieht. Sie sieht das große Ganze, so sucht sie z.B. den Grund für Rückenschmerzen nicht nur darin, daß sie schwer gehoben hat, sondern versucht den tieferen, mentalen, emotionalen Hintergrund der Beschwerden zu verstehen.

Auch ist für sie klar, daß wir alle verbunden sind.

Wie man sich als Mensch darstellt, geht direkt auf den Hund über.

 

Was sich Corinna wünscht:

…dass wir Hunde nicht vermenschlichen und lernen zu verstehen, wo der Hund eigentlich herkommt! Nämlich aus einem Rudel Wölfe. Wir sollten unseren Hunden die Möglichkeit geben, in Gemeinschaft mit anderen Hunden zu leben und wir sollten Rudelsprache lernen.

 Es wäre klasse, wenn wir Menschen emphatischer werden und uns selbst nicht so stark unter Leistungsdruck stellen würden.

 

Bei der Zusammenführung ihrer Zuchtwelpen und den dazugehörigen Menschen hat sie gesehen, daß viele Hundebesitzer permanent mit ihren Hunden sprechen. Das ist für Hunde extrem anstrengend. Daher ist Corinna’s Aufforderung: „werd´ doch einfach mal still im Umgang mit deinem Hund!“.

 Diese Aufforderung, "einen Gang herunter zu schalten", still und ruhig zu werden, nutzt nicht nur den Hochsensiblen, sondern allen! Unsere Gesellschaft ist hektisch genug, Ruhe tut Hund und Mensch gut.

In diesem Sinne: macht´s euch schön und chillt mal! 

Hochsensibilität bei Hunden

 

Weitere Links zum Thema Hochsensibilität bei Hunden:

Pudelwohl Berlin

Bei Hundecoaching pro

Tipps von Mensch-Tier-Psychologie